Rahmenbedingungen

zur Krankenbeihilfe im Bundesland

Hessen

Wie hoch ist Dein Anwärtergrundbetrag?

 

Für Lehramtsanwärter

Diese Beiträge gelten seit 2018

Besoldungsgruppe A 12 Lehrer              1.343.39 €                                            

Besoldungsgruppe A 13 Lehrer              1.375.33 €                                           

Besoldungsgruppe A 13 mit SZ Lehrer  1.410,39 €

Zuständig für die Beihilfe in Hessen ist das Regierungspräsidium Kassel:

 

Regierungspräsidium Kassel
Dezernat Beihilfen/Hünfeld
Niedertor 13
36088 Hünfeld
Tel.: 0561 106 1550
Fax: 0611 327 640 911


E-Mail: beihilfe@rpks.hessen.de

Homepage: https://rp-kassel.hessen.de

Krankenversicherung über das Land Hessen:

Als LehranwärterIn bist Du in Hessen über die Landesbeihilfe zu 50% krankenversichert.

Das heißt, dass Du verpflichtet bist, die anderen 50% über eine private Krankenversicherung abzudecken oder Dich zu 100% über die gesetziche Krankenversicherung zu versichern. (Siehe 1. Seite Rahmenbedingungen)

 

Was ändert sich für Dich bei einem Arzttermin?

Du erhälst weder vom Land Hessen, noch von der privaten Krankenversicherung eine Krankenversichertenkarte, wie Du es bisher von der gesetzlichen Krankenkasse gewohnt warst. Du bekommst in der Regel schneller einen Arzttermin, wenn Du bereits am Telefon erwähnst, dass Du Privatpatient bist.

Ab Beginn Deines Referendariats erhälst Du bei Arztbesuchen eine Rechnung über die erbrachte Leistung, die Du von Deinem Konto begleichen darfst. Du kannst natürlich die Arztrechnungen zuerst bei der Beihilfe und bei der Privaten Krankenversicherung einreichen, sodass Du das Geld zeitnah erhälst und Du erst dann die Arztrechnung überweist.

Der Beihilfeantrag (Einreichung von Arztrechnungen) ist vor Ablauf von zwei Kalenderjahren bei Deiner Beihilfe zu stellen, die auf das Jahr des Entstehens der Aufwendungen bzw. der ersten Ausstellung der Rechnung folgen.

Bei Fristversäumnis erlischt der Anspruch.

 

Besteht die Möglichkeit einer Direktabrechnung bei einem Krankenhausaufenthalt?

Ja, bei einer stationären Krankenhausbehandlung kann die private Krankenversicherung direkt an die stationäre Einrichtung zahlen. Voraussetzung hierfür ist ein entsprechender Antrag auf Direktabrechnung, wobei manche Krankenhäuser dies nicht anbieten. Die private Krankenversicherung wird dann direkt an den Rechnungssteller überwiesen. Im Anschluß erhälst Du von der privaten Krankenversicherung eine schriftliche Abrechnung zugestellt.

 

Wahlleistungen im Krankenhaus

Die Beihilfenverordnung wurde für stationäre Wahlleistungen wie Chefarztbehandlung und Unterbringung im Zweibettzimmer geändert.

Letztes Update: 26.09.2019

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