Rahmenbedingungen

zur Krankenbeihilfe im im Bundesland

Berlin

Wie hoch ist Dein Anwärtergrundbetrag?


 

Für Lehramtsanwärter

Diese Beiträge gelten seit 2018

Besoldungsgruppe A 12 Lehrer 1.315,35 €

Besoldungsgruppe A 13 Lehrer 1.348,96 €

Besoldungsgruppe A 13 mit SZ Lehrer 1.385,88 €

Zuständig für die Beihilfe in Berlin:

​Landesverwaltungsamt Berlin
Fehrbelliner Platz 1
10707 Berlin

Tel.: (030) 90139 6000

Homepage: http://www.berlin.de/landesverwaltungsamt/beihilfe/


 

Krankenversicherung über das Land Berlin:

Als LehranwärterIn bist Du in Berlin über die Landesbeihilfe zu 50% krankenversichert.

Das heißt, dass Du verpflichtet bist, die anderen 50% über eine private Krankenversicherung abzudecken oder Dich zu 100% über die gesetziche Krankenversicherung zu versichern. (Siehe 1. Seite Rahmenbedingungen)

Kinder (solange Kindergeld berechtigt) werden sogar mit 80% über die Beihilfe versichert und somit verbleiben nur 20% Abdeckung über die private Krankenversicherung.

 

Was ändert sich für Dich bei einem Arzttermin?

Du erhälst weder vom Land Berlin, noch von der privaten Krankenversicherung eine Krankenversichertenkarte, wie Du es bisher von der gesetzlichen Krankenkasse gewohnt warst. Du bekommst in der Regel schneller einen Arzttermin, wenn Du bereits am Telefon erwähnst, dass Du Privatpatient bist.

Ab dem Beginn Deines Referendariats erhälst Du bei Arztbesuchen eine Rechnung über die erbrachte Leistung, die Du von Deinem Konto begleichen darfst. Du kannst natürlich die Arztrechnungen zuerst bei der Beihilfe und bei der Privaten Krankenversicherung einreichen, sodass Du das Geld zeitnah erhälst und Du erst dann die Arztrechnung überweist.

Der Beihilfeantrag (Einreichung von Arztrechnungen) ist vor Ablauf von zwei Kalenderjahren bei der Beihile zu stellen, die auf das Jahr des Entstehens der Aufwendungen bzw. der ersten Ausstellung der Rechnung folgen.

Bei Fristversäumnis erlischt der Anspruch.

 

 

 

Besteht die Möglichkeit einer Direktabrechnung bei einem Krankenhausaufenthalt?

Ja, bei einer stationären Krankenhausbehandlung kann die private Krankenversicherung direkt an die stationäre Einrichtung zahlen. Voraussetzung hierfür ist ein entsprechender Antrag auf Direktabrechnung, wobei manche Krankenhäuser dies nicht anbieten. Die private Krankenversicherung wird dann direkt an den Rechnungssteller überwiesen. Im Anschluß erhälst Du von der privaten Krankenversicherung eine schriftliche Abrechnung zugestellt.

 

 

Wahlleistungen im Krankenhaus

Aufwendungen für Wahlleistungen bei stationärer Behandlung sind nicht beihilfefähig!!!

(Chefarztbehandlung und Ein- oder Zweibettzimmer)

Eigenbehalte

Abzug von Eigenbehalten von den beihilfefähigen Aufwendungen:vollstationäre Krankenhausaufenthalte 10 Euro je Kalendertag (höchstens 28 Tage pro Jahr)

Kostendämpfungspauschalen

 

Die jährliche Kostendämpfungspauschale beträgt derzeit für:

Besoldungsgruppe A 9 - A 12 = 110,00 Euro

Besoldungsgruppe A 13 + A 14 = 210,00 Euro


 

Für Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst entfällt die Kostendämpfungspauschale.

Die Kostendämpfungspauschale vermindert sich um 35 Euro für jedes berücksichtigungsfähige Kind.


 

Was ist die Kostendämpfungspauschale?

Die Kostendämpfungspauschale ist eine jährliche Grundgebühr, die vom Land Berlin erhoben wird, sofern man Rechnungen beim Landesverwaltungsamt einreicht.

 

WICHTIG:

Da Du zu 50% bei der Beihilfe versichert bist und somit auch nur 50% von den Arztrechnungen, Arzneimitteln etc. erstattet bekommst, so lohnt es sich für Dich, erst Rechnungen bei der Beihilfe einzureichen, wenn diese das doppelte der Kostendämpfungspauschale erreichen! Die anderen 50% der Arztrechnung reichst Du dann bei Deiner Privaten Krankenversicherung ein.

Letztes Update: 26.09.2019

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